Donnerstag, 18. Oktober 2007

abstrakte Malerei aus der Serie Power of Color





Die ersten abstrakten Bilder entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Stil, der zunächst in der Malerei seinen Anfang nahm, wurde in der Folge auch in die Plastik und andere Kunstbereiche übernommen. Ein abstraktes Kunstwerk kann Dingliches in Ansätzen und in stark abgewandelter Form noch erkennen lassen oder auch völlig aus Formen und Farben gebildet sein. Verwandt ist das Ornament, das als Design schon viel länger existiert.



Ausgehend von der abbildenden Malerei kann mit Aufkommen der Fotografie eine Tendenz festgestellt werden, sich mehr mit dem Medium Malerei selbst, und mit den Ideen, den Strukturen und der Morphologie der Welt auseinanderzusetzen als mit ihren visuellen Oberflächen. Im Malerei-Richtungen wie Kubismus, Pointilismus, Impressionismus oder Expressionismus finden sich erste abstrakte Tendenzen. Verschiedene Richtungen abstrakter Malerei mit unterschiedlichen Zielsetzungen sind abstrakter Expressionismus, Tachismus, Informel, Action Painting, Konstruktivismus, Suprematismus, Minimal Art. Im Laufe dieser Entwicklung veränderte sich auch der Begriff der Harmonie in der Malerei wesentlich.


Auf die abstrakte Malerei reagierte später u. a. die Konzeptkunst, die nicht mehr künstlerisch das abstrakte Wesen der Dinge abbildete (Tafelbild), sondern mit den Dingen selber Netze von Bedeutungen und Kontexten spannt, und sich dabei z. B. auf das Arrangement von vorgefundenen Objekten als Rauminstallation, oder auch auf reine Worte (Marcel Broodthaers) verlegte. Auch die Pop-Art stellte eine Reaktion auf die abstrakte Malerei dar.

In den Jahren von 1931 bis 1937 war die Künstlervereinigung Abstraction-Création in Paris geistiges und organisatorisches Zentrum und Sammelpunkt für die Anliegen der Vertreter der Abstrakten Malerei. Die inhaltliche und öffentlichkeitswirksame Arbeit von „Abstraction-Création“ und ihre Ausstellungen trugen erheblich zur Steigerung der gesellschaftlichen Anerkennung der abstrakten Kunst bei.
In der zeitgenössischen Malerei mischen sich oft Elemente abstrakter und darstellender Malerei. Im Comic (Manga) standen von jeher abstrakte Linien und Formen für Geschwindigkeit oder andere, abstrakte Phänomene. Abstrakte Bildelemente finden sich heute in den Massenmedien wie auch als Design auf Gebrauchsgegenständen.
Bekannte Künstler
Wassily Kandinsky oder Piet Mondrian waren Vorreiter dieses Genres. Bald folgten auf europäischer Ebene auch viele andere Maler. Pablo Picasso, Georges Braque und andere später berühmte Maler folgten dieser Richtung, auch wenn sie sich später dann vielfach eher kubistischen Motiven verpflichtet fühlten. Robert Delaunay, Alberto Magnelli und Antoine Pevsner und Jean Bazaine blieben beim Abstrakten zeit ihres Lebens.Dieser Artikel basiert auf dem Artikelhttp://de.wikipedia.org/wiki/Abstrakte_Malereiaus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Aufgrund der Ablehnung gegenständlicher Abbildung stießen abstrakte Tendenzen zunächst häufig auf Unverständnis.
Der herkömmliche Kunstbegriff forderte Wiedererkennbares, Abbildung der klassischen Sujets auf den Leinwänden.
Abstrakte Malerei wurde teils als Schmiererei diffamiert, es wurde behauptet, dass keine große Begabung zu ihrer Erstellung notwendig sei, was zum Teil auch stimmte:
Künstler wie Jackson Pollock oder Richtungen wie der Tachismus wollen absichtlich die bewusste Einflussnahme des Künstlers zurücknehmen, Bilder sollen als spontane expressive und unbewusste Äußerungen verstanden werden, die somit grundsätzlich von jedem ausgeführt werden könnten. Ebenso ist das schwarze Quadrat von Malewitsch aufgrund seiner simplen Struktur von Jedem nachvollziehbar. Entscheidend war hier aber die künstlerische Entscheidung, Ausdrucksmittel auf ihre minimale Variante zu beschränken. Entgegen einem manchmal verbreiteten Eindruck ist gelungene abstrakte Malerei oft Ausweis höchster malerischer Fähigkeiten.Ablehnung im Nationalsozialismus Die abstrakte Malerei wurde ebenso wie der Expressionismus im Dritten Reich als sogenannte Entartete Kunst gebrandmarkt, verboten und lächerlich gemacht. Der malende Schimpanse [Bearbeiten]In den 50er Jahren wurde der 1954 geborene Schimpanse Congo populär, der abstrakte Bilder malte. Einige der ca. 400 Bilder, die er produzierte, wurden in London in einer Kunstausstellung ausgestellt. Für den Laien mögen sie zwar Ähnlichkeiten zu berühmten Werken abstrakter Malerei aufweisen, für Personen mit tieferem Verständnis für die Qualitäten abstrakter Malerei wirken sie eher plump, konzeptlos und beliebig. Für sie hat der Affe offensichtlich keinen Begriff davon, was er tut. Dieses Beispiel wurde aber häufig von Kritikern abstrakter Malerei in polemischer Weise angeführt.
Der Verhaltensforscher Desmond Morris, der Congo "entdeckte", untersuchte in den 50ern das Verständnis von Affen für Symmetrie und Gestaltung, konnte dabei das Geheimnis der Kreativität jedoch ebensowenig lösen.
Weiterentwicklungen [Bearbeiten]Abstrakte Bildhauerei, Henry Moore übertrug Prinzipien der abstrakten Malerei auf die Bildhauerei. Action Painting Art brut Farbfeldmalerei Informel Op-Art
Abgrenzung der abstrakten von den konkreten Malerei [Bearbeiten]Abzugrenzen ist die abstrakte Malerei von der konkreten Malerei bzw. Kunst: konkrete KunstDieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Abstrakte_Malerei aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.